Laut „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ haben die Inuit die meisten Worte für Schnee.
Ein Mythos. Die Schotten haben mehr.

13 Gedanken zu “

  1. christahartwig

    Vielleicht zählen sie die Schneeflocken und geben jeder einen Namen. 🙂

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    • So ähnlich… Die Inuit haben deshalb nur scheinbar so viele Worte für Schnee, weil zusammengesetzte Beschreibungen (wie zum Beispiel „nasser, pappiger Schnee“) in ihrer Sprache wie ein eigenständiges Wort behandelt werden.

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      • christahartwig

        Naja, ganz schneenamensarm geht es bei uns ja auch nicht zu: Neuschnee, Altschnee, Harsch, windgepresster Schnee, Büßerschnee, Firnschnee, Pulverschnee, Feuchtschnee, Pappschnee, Nassschnee, Sulzschnee, Faulschnee, Schneematsch, Flugschnee, schließlich haben wir auch noch den Kunstschnee und nicht zu vergessen den geformten Schnee (Schneeball, Schneemann, …). Ich gebe zu, dass ich einige dieser Bezeichnungen bis heute auch noch nicht kannte. Ich persönlich finde ja „kein Schnee“ am besten, und den haben sie wohl in Schottland am häufigsten.

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      • Oh je, Faulschnee hört sich aber gar nicht gut an…

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      • christahartwig

        Blutschnee gibt es auch – falls sich das für Dich besser anhört. 🙂

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      • christahartwig

        Es ist nicht so gruselig, wie es sich anhört. Das Phänomen wird durch Mikroorganismen (Schneealgen) in der Schmelzphase ausgelöst. Solche Algen können auch zu grünem Schnee führen. Wer das nicht kennt, kommt sicher auf seltsame Gedanken, wenn er im Hochgebirge auf solchen Schnee trifft.

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      • Da könnte man sich doch auch nettere Bezeichnungen ausdenken – zum Beispiel Regenbogenschnee!

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      • christahartwig

        Ich glaube, er hat jeweils nur eine der beiden Farben. Aber Erdbeerschnee würde mir auch besser gefallen. 🙂

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  2. Dieser Mythos, dass die Innuit die meisten Wörter für Schnee haben, stammt vom Sprachwissenschaftler Benjamin Whorf. Nach ihm ist die Sapir-Whorf-Hypothese benannt. Sie besagt grob, dass Weltwahrnehmung und Denken davon abhängen, über welche Wörter und welche Grammatik Menschen verfügen. Eskimos können demnach ihre Umwelt differenzierter wahrnehmen, weil sie mehr Wörter für die Erscheinungsformen von Schnee haben. Wenn auch die Innuit den Rekord nicht halten, ist die Hypothese nicht von der Hand zu weisen.

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  3. Ob das die Nähe zu Donald Trump macht? Immerhin haben die Amis auch mal geglaubt, der Mond sei aus Käse. 🌝

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