Wir leben im Überfluss. Ist zuviel besser als nicht genug?
Durchaus diskutabel. Doch leider gilt oft: Zuviel ist nicht genug.

Wir sollten unser Reden und Handeln öfter mal auch dahingehend durchleuchten,
ob und wie viel Enttäuschung wir dadurch anderen bereiten.

Nichtstun und Müßiggang ist keineswegs gleichzusetzen mit Faulheit.
Wir brauchen den Entspannungsmodus, um vom ruhelosen, durchgetakteten
Leben im Autopilot zurückzufinden.

Der Bundesnachrichtendienst hieß früher zur Tarnung „Bundesvermögensverwaltung, Abteilung Sondervermögen, Außenstelle Pullach“. Klingt unverfänglich. Aber „Operation Schreiadler“ wäre doch viel geheimnisvoller…

Die Saatgutkonzerne suchen nach Klimagenen in Kulturpflanzen, um diese gegen extreme Klimaereignisse zu wappnen. Vorausschauend? Ja… Patentanträge in der Tasche…

Gentechniker sind vernarrt in die Industrialisierung der Viehzucht.
Wenn Patentrechte im Stall einziehen, wird es noch enger für unsere Tiere.

Saatgut-Patente zu vergeben, ist absurd, doch „wer die Saat hat, hat das Sagen“ –
über Bauern, Lebensmittelerzeuger, Verbraucher, die Welt.

Jeder hat sein persönliches Sommeranfang-Ritual…
Bei mir ist’s der Strandkorb, der aus der Garage
auf die Terrasse gebracht wird.

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Organisierte Menschen sind gut vorbereitet, folgen Plänen, haben Überblick.
Leider erlauben ihre Listen selten spontane Ideen, neue Wege, frische Impulse.

Ist Unvollkommenheit nicht viel schöner und interessanter als Vollkommenheit?
Wie Kirschblütenblätter, die zufällig auf den exakt geharkten Zen-Garten fallen…